Money. Money. Money.

Mittwochabend, 22:08. Mein Schweizer Mobile klingelt. Das Kreditkarteninstitut. So schlimm kann das nicht sein, geht mir durch den Kopf, hatte ja extra avisiert, dass ich Wohnort verlege und der Einsatz der KK kuenftig in Asien sein wird. Eine freundliche Maennerstimme erklaert mir, meine KK sei gehackt worden. Doch schlimmer. Sie sei nun gesperrt. Es dauere eine gute Woche, bis ich die neue haette. Erst mal froh, dass Schaden gering. Aber im selben Moment realisiere ich, dass in drei Tagen mein erster Business Tripp nach Japan ansteht…. Mist. (Ich haenge auf, checke noch die Mails. Ein Newsletter von selbigem Institut fuer ein Gewinnspiel mit meiner KK. Gute Nacht, Ironie.) Tags drauf hetze ich zur lokalen Bank um endlich ein lokales Konto zu eroeffnen (zwei Mal zuvor wegen Feiertag und fehlendem Employment Pass angebrannt). Sorry, alle Systeme down, es koennen derzeit grad keine Kontoeroeffnungen getaetigt werden. Welcome to everything goes. Wrong.

Ein bisschen von allem.

British baked beans zum Fruehstueck, Bilder der US Fotografin Annie Leibovitz und Flux Realities von Chinesischen Fotografen im ArtScience Museum vor dem Mittag, Sushi for Lunch und dann einen Ausflug nach Little India. Ein gut genutzter erster Sonntag.

Sprache und Schrift – Episode 1

Eigentlich sollte so ein Computer überall auf der Welt in etwa gleich zu bedienen sein. Die Antwort ist ja. Knopf drücken und läuft. Ganz weit gefehlt jedoch, als ich beginne, wild drauf los zu tippen. Während den ersten paar Sätzen (okay, auch am anderen Tag, und am Tag drauf) ist es zum Verzweifeln. Ä, ü und ö suche ich vergebens, aus dem + wird plötzlich ein !, Anführungs- und Schlusszeichen verstecken sich hervorragend und aus dem beliebten ;) am Ende eines Satzes wird plötzlich ein verwirrendes ,(
Noch gewöhnungsbedürftiger ist aber, dass mir ein Z für ein Y vorgemacht wird. Ich werde also – wenn ich nicht aufpasse – ungewollt zu Mzriam Yiesack.