Ohren zu und durch

Zum Abschied aus der Schweiz vor einem guten halben Jahr hatte ich ein Notizblöckli mit verschiedenen aufmunternden Worten erhalten. Warum hatten die wohl das Gefühl, das Leben hier könnte manchmal anstrengend sein??
Heute morgen steht da ‘Dureschnuufe’. Wie passend nach den letzten Wochen. Wie passend für Karfreitag. Und wie passend, dass da vieeeel Platz ist um all die Aufgaben zu notieren, die ich mir für das lange Wochenende vorgenommen habe. Schoggihasen suchen steht allerdings nicht auf der Liste.

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Eins, zwei oder drei. Feueralarm.

Als wäre die Woche nicht schon anstrengend genug gewesen und hätten die Wogen der Emotionen nicht schon genügend getobt…. Am Freitagmorgen hiess es Antreten zum ‘fire drill’. Einmal Evakuierung aus dem 13. Stock üben. Der Teamkollege trug die Armbinde des ‘fire ward’ und trieb seine Schäfchen aus dem Büro, durchs Treppenhaus raus in die Mittagshitze. Auf dem Sammelplatz standen Täfelchen – erinnerten mich an die Sendung von Michael Schanze – hinter denen sich die Leute nach Stockwerken einreihen mussten. Der Gesamtverantwortliche gab Anweisungen via Megaphon, es wurde Wasser verteilt. Alles – wie immer – nach gut organisierter Singapur-Manier!

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