Tierisch. By night.

Nachdem sich die ursprünglichen Pläne für ein BBQ in Rauch aufgelöst hatten, entschied ich mich dann doch dafür, lebendiges Fleisch beobachten zu gehen. Bei Nacht. Auf zur Night Safari also. Ich war ja skeptisch… Mit ein Grund, warum ich diesen Besuch nicht bereits längstens von meiner ‚would like to do-list‘ habe streichen können. Erst mal mit unzähligen weiteren Besuchern in der Schlange anstehen und aufs Tram (darum Cobra?) warten, Platz nehmen und los geht es. No Flashlights please und Ruhe bitte. Das mit der Ruhe ist bei rund 100 Leuten auf einem Haufen leider etwas schwierig, zumal der Guide via Lautsprecher die verschiedenen Tiere kommentiert, an denen wir vorbeituckern… Flamingos, Löwen, Elefanten, Tiger, Hyänen, Giraffen, Büffel & Co. zeigen herzlich wenig Interesse an uns. Ob es am Gehege-Sponsor ‚Chemical Industries‘ liegt, dass der ’nachtaktive‘ Malayische Tiger träge auf seinem Stein liegt? Da nirgends im Park Zäune zu sehen sind, ist mir das allerdings nicht mal so unangenehm. Nach der Tram-Tour geht es noch ein paar Schritte zu Fuss durch den Wald und ich lausche den Geräuschen der Natur in der Nacht. Auch wenn das Ganze einen ziemlich touristischen Charakter trägt, das Erlebnis ist doch einmalig. Und als ich später auf dem Heimweg auf der Strasse zu meinem Condo eine Kröte sitzen sehe, muss ich schmunzeln: Night wild life live, quasi.

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