Family affair

Das mit den Vorsätzen zum neuen Jahr ist ja nicht so mein Ding. Wenn es aber darum geht, versäumte Blog Einträge nachzureichen, mache ich eine Ausnahme. Es wird voraussichtlich nicht die einzige bleiben…

Wenn der Bruder mit der Schwester einen Kurztrip für die Familie nach Amsterdam plant, dann klappt alles wie am Schnürchen. Der einzige Störfaktor heisst – leider – Regen. Die Erfüllung eines lange gehegten Traumes von Mami setzen wir im Mai 2016 endlich in die Tat um.

Meine Anreise gestaltet sich ein bisschen länger als die vom Rest der Gruppe und ich verpasse Tag 1. Aber – Arbeitgeber sei Dank – fliege ich sehr komfortabel und treffe ausgeruht quasi rechtzeitig zum dritten Frühstück in Amsterdam ein. Dieses lasse ich aber natürlich sausen damit wir uns umgehend auf Entdeckungstour begeben können. Die Sonne lacht (noch) und es ist schlicht fantastisch, durch die Strassen zu flanieren. Später per Boot lassen wir uns durch die Grachten treiben, vorbei an Fahrrädern (welche Überraschung) und Hausbooten.

Dass natürlich auch unbedingt die lokalen Spezialitäten gekostet werden müssen, liegt auf der Hand. Ein Glück für Vater und Sohn, dass die Bedienung keinen Plan von  Schnaps-Dosierung hat und das Glas mal locker bis zum Rand füllt. Ihre Chefin findest das mässig toll, drückt aber dann bei der Rechnung ein Auge zu.

Der Jenever scheint seine Wirkung nicht zu verfehlen.


Der Sonntag zeigt sich grau in grau. Immer wieder regnet es. Der Besuch des Anne Frank Museums ist leider auch nicht gerade ein Aufheller respektive -steller. Spontan steigen wir Anfang Nachmittag in den Zug und fahren nach Haarlem. Bis dato hatte ich Haarlem ja eher mit New York assoziiert. Oder mit Basketball.


Das Städtchen hat (nebst viel Schirm) ziemlichen Charme. Das Schönste an diesem Nachmittag ist aber zweifelsohne, einfach Zeit mit meinen Eltern zu verbringen. Zu reden. Mit ihnen zu sein.

Wie wenn wir ahnen würden, dass es der Montag wettertechnisch nicht viel besser mit uns meint, verwöhnen wir uns an diesem Abend essentechnisch. Der Cheesecake ist jetzt zwar nicht unbedingt DIE holländische Spezialität, aber wir hatten ja schliesslich beim Wettergott auch was anderes bestellt!

 

 

 

 

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